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Dezentrale Aktionstage – ein Erfahrungsaustausch
Im Laufe der zwei Tage des #sbsmCamps ging es immer wieder um selbstorganisierte Formen politischen Engagements. Auf solche Agitationsweisen sind insbesondere Gruppen angewiesen, die ihre Anliegen zunehmend weniger durch bestehende Organisationen und Interessenvertretungen vertreten sehen. Dezentrale Aktionstage wie MayDay, der 1. März Streik oder der „Santa Precaria“ Aktionstag, mit denen sie auf ihre Problemsiatuation aufmerksam machen, waren Thema eines Erfahrungsaustausches in Form eines #sbsmTaalks.
Die Anliegen von beispielsweise prekär beschäftigten (Wissens-)ArbeiterInnen oder MigrantInnen. sind meist nicht massentauglich und ihre Ressourcen stark begrenzt -- trotzdem muss etwas passieren. Doch wo fängt mensch an, wie funktioniert Aktivismus unter prekären Bedingungen? Ist politisches Engagement nur unter gnadenloser Selbstausbeutung möglich? Diese Fragen waren Ausgangspunkt für die Diskussion, die den TeilnehmerInnen die Möglichkeit bieten sollte, ihre Anliegen vorzustellen. Darüber hinaus wurden auch Kooperationsmöglichkeiten und “Brückenschläge” zu Gewerkschaften thematisiert. An der von Philipp Sonderegger moderierten Diskussion nahmen Zoraida Nieto (1. März Streik), Philip Taucher (MayDay, Prekär Cafe)
Michi Botka (GPA-djp work@flex) und Andrea Schober (GPA-djp work@flex).
1. März Streik, Aktionstage, Andrea Schober, Gewerkschaft, GPA-djp, MayDay, Michi Botka, MigrantInnen, Philip Taucher, Philipp Sonderegger, Prekär Cafe, Prekarisierung, Selbstorganisation, Wissensarbeit, work@flex, Zoraida Nieto


Bei unserer Diskussion ging es um die verschiedenen Möglichkeiten dezentrale Aktionstage zu organisieren und durchzuführen. Gemeinsamkeiten wurden ebenso diskutiert wie Trennendes. Im Laufe des Gesprächs wurde klar, wo gemeinsame Ziele und Projekte liegen können, wo mit- und nebeneinander politisch gearbeitet werden kann, wo Kreuzungspunkte Sinn machen, aber auch, wo Organisationen besser autonom ihre Strategien verfolgen.