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  • Podiumsdiskussion zum Kampf um unsere Gemeingüter

    Ein weiterer #sbsmTaalk vom #sbsmCamp steht hier als Aufzeichnung zur Verfügung. Im Blog zum Camp haben wir ihn mit der Überschrift Wessen Gemeingüter? Unsere Gemeingüter! angekündigt, in Anlehnung an den oft gehörten und weiterhin notwendigen Ruf «Wessen Bildung? Unsere Bildung!» und ausgedehnt auf die Klarstellungen, «Wessen Gesundheitssystem? Unsere Gesundheitssystem!» und «Wessen Sozialsystem? Unsere Sozialsystem!» und …

    Wessen Güter? Unsere Güter!

    Unter diesem Titel fand die Diskussion statt, die Gäste am Podium waren Edgar Martin (Kampagnenmanager der GdG-KMSfB), Timothy Herkt (Social Media NGO-Campaigning), Christine Rudolf (Politische Sekretärin der KIV), Selma Schacht (work@social), Brigitte Kratzwald (Commons-Aktivistin) und Karl Heimberger (Betriebsrat MedUni Wien). Angelehnt an die Studierendenproteste der #unibrennt Bewegung «Wessen Bildung? Unsere Bildung! Wessen Uni – Unsere Uni?».

    In der ersten Runde stellten sich die Gäste am Podium vor und welche Ziele sie mit ihren Organisationen vertreten und was sie sich von ihrer Arbeit erhoffen. Die Themen der Diskussion drehten sich um die Themenfelder Gesundheits- und Bildungswesen: Sind diese wichtigen Bereiche Staatsaufgaben oder macht es Sinn, diese zu privatisieren? Was sind öffentliche Güter (public goods). Was muss vom Staat bzw. staatlich finanziert und abgesichert werden. Diskutiert wurde das auch im Angesicht der von der Finanzministerin Fekter gehaltenen Budgetrede im Nationalrat.

    Das Burn-Out-Risiko der im Gesundheitswesen Arbeitenden ist bereits sehr hoch und wird doch Sparmaßnahmen nicht verringert. Die Fragen des Personals haben alle Diskutant_innen thematisiert. Der Abbau von Arbeitskräften in allen Berufen des Gesundheitssystems führt zur Erhöhung der Belastung aller im System befindlichen Menschen. Die Aufgaben der Arbeitenden werden immer mehr und die Personaldichte sowohl im Gesundheitswesen als auch in der Bildung wird immer dünner. Hier muss etwas passieren.

    Weitere angesprochenen Fragen waren, welche Aufgaben sind es, die von den Arbeitenden im Gesundheits- und Sozialwesen und im Bildungssystem übernommen werden und wo und worin bestehen die Risiken von Privatisierungen in diesen Bereichen.

    Abschließend stellten alle Diskutant_innen ihre Social Media Aktivitäten vor und wie Social Media von ihnen eingesetzt wird.

    Christine Rudolf, eine der Mitdiskutant_innen dieser Runde, hat übrigens im Sozialmilliarde-Blog schon einen Bericht zum #sbsmCamp und der Diskussion geschrieben.