#sbsmTaalk – im Angesicht der Komplexität

Am Donnerstag, dem 27. März 2012 ging der dritte #sbsmTaalk über die Bühne der Verlagsbuchhandlung, eine Podiumsdiskussion mit einer sehr interessanten Runde. Eine Nationalratsabgeordnete der SPÖ, ein Politikwissenschaftler, eine freie Journalistin und der Netzaktivist und Bildungswissenschaftler. Diskutiert wurde «Über Echokammern, kalte und heiße Institutionen» (so lautete der Untertitel der Diskussion).
Die Video-Aufzeichnung der Veranstaltung steht hiermit zur Verfügung.

Vorher noch Hinweise zu vorangegangenen und weiterführenden Blogeinträgen: Im Aviso zum 3. #sbsmTaalk die Infos zur Besetzung des Podiums und etwas zur Vorgeschichte der Themensetzung. Zwei Einträge zu Echokammern sowie zu kalten und heißen Institutionen haben sich im Vorfeld diesen Begriffen gewidmet. Ein Eintrag skizzierte, was mit der Komplexität gemeint ist, der wir uns als Aktivist_innen gegenüber sehen und der wir uns im dritten #sbsmTaalk widmen wollten. (weiterlesen…)

#sbsm beim Metaday #48

Letzten Freitag hat Mitherausgeber hc voigt beim Metaday #48 etwas zum Konzept des #sbsm Projekts erzählt. Der Metaday ist eine regelmäßige Veranstaltung des Wiener Hackerspace Metalab:

Einmal im Monat lädt das Metalab Vortragende aus aller Welt ein, bei uns von ihren Projekten und Ideen zu erzählen. Anschließend gibt es Platz für Lightning Talks, wo Besucher aktuelle Unternehmungen und Vorhaben vorstellen können, sowie ein Buffet und gemütliches Ambiente für Diskussion und Austausch.

Der Vortrag ist aufgezeichnet und hier in zwei Teilen dokumentiert. Der erste Teil ist angekündigt als «knapper Überblick zu einem an Systemlogiken gemessen ziemlich unwahrscheinlichen Projekt». Soll heißen, Christian erzählt einfach etwas zur Grundidee, zur Entwicklung und zu Hintergründen des Cross Media Projekts …

Der zweite Teil ist angekündigt als «Einblicke zu Fällen, die nicht publiziert werden können» und greift vor allem das Thema des Buchbeitrags Heul nicht! Sag was! von Lanu und Christian auf.

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Freies “Radio Stimme” mit Robert Foltin und #sbsm

Am 20. Dezember 2011 war ich gemeinsam mit Robert Foltin zu Gast bei Radio Stimme, der Sendung der Initiative Minderheiten im Radio Orange 94.0 Studio am Wiener Gaussplatz. Eine einstündige Sendung unter dem augenzwinkernden Titel «#occupy Ziegelstein» mit zwei vorbereiteten und live zugespielten Beiträgen zu Robert Foltins neuem Buch sowie zu unserem #sbsm Handbuch und dann eine Studiodiskussion live mit Petra Permesser und Gerd Valchers.

Petra Permesser hat auch den Beitrag zum Buch «Und wir bewegen uns noch. Zur jüngeren Geschichte sozialer Bewegungen in Österreich» von Robert Foltin gestaltet, der auch beim #sbsmCamp dabei war und dessen neues Buch genau bei diesem Camp aus der Druckerei ausgeliefert wurde. Eine Empfehlung!

Die wunderbare und schmeichelhafte Besprechung unseres «Soziale Bewegungen und Social Media» Buches hat Alexandra Siebenhofer zusammengestellt. Ein großes großes Danke an der Stelle. :oops:

Nach diesen die beiden Bücher vorstellenden, eingespielten Beiträgen ging es mit einer interessanten Diskussion im Studio weiter. Angekündigt waren die Fragestellungen auf den Websites der Freien Radios so …

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Dezentrale Aktionstage – ein Erfahrungsaustausch

Im Laufe der zwei Tage des #sbsmCamps ging es immer wieder um selbstorganisierte Formen politischen Engagements. Auf solche Agitationsweisen sind insbesondere Gruppen angewiesen, die ihre Anliegen zunehmend weniger durch bestehende Organisationen und Interessenvertretungen vertreten sehen. Dezentrale Aktionstage wie MayDay, der 1. März Streik oder der „Santa Precaria“ Aktionstag, mit denen sie auf ihre Problemsiatuation aufmerksam machen, waren Thema eines Erfahrungsaustausches in Form eines #sbsmTaalks.

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Vortrag und Debatte zu liquid democracy

Für den zweiten Tag des #sbsmCamps war ein Vortrag zu Liquid Democracy in Theorie und Praxis angekündigt. Am #sbsmCamp selbst ging es laufend in den verschiedensten Aspekten auch um den Antagonismus zwischen ► Mitgliedern / Basis / Grassroots auf der einen und ► Hauptamtlichen / Führung / Organisation auf der anderen Seite. Bei dem Vortrag zu Liquid Democracy handelte es sich um den Schluss- und Höhepunkt mehrerer Sessions, die alle mit diesem Verhältnis vor allem in großen -- heißt mitgliederstarken -- Organisationen zu tun hatten. Die interne Kommunikation, Meinungsbildung und Entscheidungsfindung in komplexen, großen, mehr oder weniger demokratischen Organisationen (wie Parteien, Gewerkschaften, Genossenschaften, Kirche, großen NGO’s, …).

Hier ist die Aufzeichnung des Vortrags von Markus Stoff mit der anschließenden lebhaften Debatte. Im folgenden gibt es unten dann meine überarbeitete Mitschrift des Vortrags und der anschließenden Debatte, die in drei Abschnitte gegliedert ist.

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#sbsm @ #fbm11 aka “Frankfurter Buchmesse”

Ein Zusammenschnitt der Buchvorstellung von «Soziale Bewegungen und Social Media» am Stand des gastgebenden BUND Verlags -- danke vielmals für die Möglichkeit! -- auf der Frankfurter Buchmesse.

Kampagnen des Kapitals, die auf Sprachwirkung abzielen

Im Vorfeld im Camp-Blog angekündigt war: Feldzüge, die auf Sprache abzielen – ein #sbsmTaalk.

Die Anspielung der “Feldzüge”, so steht in der Ankündigung, verweist sowohl auf bewusst geplante und abgewickelte Kampagnen und zum anderen auf die Ebene der Sprache; schließlich bedeutet der Begriff der Kampagne aus dem Französischen kommend ursprünglich nichts anderes als “Feldzug”. Darum sollte es also gehen, um Feldzüge der Arbeitgeberseite, die auf sprachliche Wirkung abzielen.

Podiumsdiskussion zum Kampf um unsere Gemeingüter

Ein weiterer #sbsmTaalk vom #sbsmCamp steht hier als Aufzeichnung zur Verfügung. Im Blog zum Camp haben wir ihn mit der Überschrift Wessen Gemeingüter? Unsere Gemeingüter! angekündigt, in Anlehnung an den oft gehörten und weiterhin notwendigen Ruf «Wessen Bildung? Unsere Bildung!» und ausgedehnt auf die Klarstellungen, «Wessen Gesundheitssystem? Unsere Gesundheitssystem!» und «Wessen Sozialsystem? Unsere Sozialsystem!» und …

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Podiumsdiskussion zu den Produktionsbedingungen im Mediensystem

“Postjournalismus?”, mit diesem Begriff unter Anführungszeichen und mit Fragezeichen versehen, haben wir die Debatte zu den Produktionsbedingungen im massenmedialen System angekündigt. Diesen Einleitungstext lesen, die Aufzeichnung der Debatte anschauen, unten kommentieren und diesen Eintrag mit der Aufzeichnung zur weiteren Debatte weiterleiten. ;-)

Podiumsdiskussion zum Moment des Aufstehens

Hier im Camp-Blog ist die Ankündigung zu dieser Podiumsdiskussion nachzulesen, übertitelt «genug ist genug», das Moment des Aufstehens.
Siehe auch die Nachbetrachtung des «Im Zeichen der Bewegung» #sbsmTaalks im Projektblog.

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