EIN HANDBUCH #sbsm ist die Arbeit an einem Buch, einem Handbuch über und für Engagierte, Aktivist_innen, soziale Bewegungen.
Es soll Erfahrungen, Anregungen, Tipps & Tricks versammeln zur Selbstorganisation der Kommunikation, Selbstverwaltung der Kommunikationskanäle, zur Nutzung des Netzes und zum vernetzten Spiel mit den Social Media.
DIE WEBSITE #sbsm ist die Kommunikation im Netz unter diesem Chiffre, ebenso der laufende Dialog wie die Archivierung unserer Gespräche, unserer Erfahrungen, unserer Empfehlungen und Betrachtungen.
Hier auf dieser Website, in Social Media Netzwerken, in der Blogosphäre. #sbsm ist nicht nur Buch sondern auch aktive Vernetzung im Netz.
DAS CAMP Nachdem #sbsm Aktivist_innen und ihre Erfahrungen für ein Buch und im Netz versammelt hat, wollen und werden wir uns alle bei einem #sbsmcamp treffen und weitere Interessierte einladen.
Am Donnerstag, dem 27. März 2012 ging der dritte #sbsmTaalk über die Bühne der Verlagsbuchhandlung, eine Podiumsdiskussion mit einer sehr interessanten Runde. Eine Nationalratsabgeordnete der SPÖ, ein Politikwissenschaftler, eine freie Journalistin und der Netzaktivist und Bildungswissenschaftler. Diskutiert wurde «Über Echokammern, kalte und heiße Institutionen» (so lautete der Untertitel der Diskussion).
Die Video-Aufzeichnung der Veranstaltung steht hiermit zur Verfügung.
Vorher noch Hinweise zu vorangegangenen und weiterführenden Blogeinträgen: Im Aviso zum 3. #sbsmTaalk die Infos zur Besetzung des Podiums und etwas zur Vorgeschichte der Themensetzung. Zwei Einträge zu Echokammern sowie zu kalten und heißen Institutionen haben sich im Vorfeld diesen Begriffen gewidmet. Ein Eintrag skizzierte, was mit der Komplexität gemeint ist, der wir uns als Aktivist_innen gegenüber sehen und der wir uns im dritten #sbsmTaalk widmen wollten. (weiterlesen…)
Letzten Freitag hat Mitherausgeber hc voigt beim Metaday #48 etwas zum Konzept des #sbsm Projekts erzählt. Der Metaday ist eine regelmäßige Veranstaltung des Wiener HackerspaceMetalab:
Einmal im Monat lädt das Metalab Vortragende aus aller Welt ein, bei uns von ihren Projekten und Ideen zu erzählen. Anschließend gibt es Platz für Lightning Talks, wo Besucher aktuelle Unternehmungen und Vorhaben vorstellen können, sowie ein Buffet und gemütliches Ambiente für Diskussion und Austausch.
Am 20. Dezember 2011 war ich gemeinsam mit Robert Foltin zu Gast bei Radio Stimme, der Sendung der Initiative Minderheiten im Radio Orange 94.0 Studio am Wiener Gaussplatz. Eine einstündige Sendung unter dem augenzwinkernden Titel «#occupy Ziegelstein» mit zwei vorbereiteten und live zugespielten Beiträgen zu Robert Foltins neuem Buch sowie zu unserem #sbsm Handbuch und dann eine Studiodiskussion live mit Petra Permesser und Gerd Valchers.
Die wunderbare und schmeichelhafte Besprechung unseres «Soziale Bewegungen und Social Media» Buches hat Alexandra Siebenhofer zusammengestellt. Ein großes großes Danke an der Stelle.
Nach diesen die beiden Bücher vorstellenden, eingespielten Beiträgen ging es mit einer interessanten Diskussion im Studio weiter. Angekündigt waren die Fragestellungen auf den Websites der Freien Radios so …
Im Laufe der zwei Tage des #sbsmCamps ging es immer wieder um selbstorganisierte Formen politischen Engagements. Auf solche Agitationsweisen sind insbesondere Gruppen angewiesen, die ihre Anliegen zunehmend weniger durch bestehende Organisationen und Interessenvertretungen vertreten sehen. Dezentrale Aktionstage wie MayDay, der 1. März Streik oder der „Santa Precaria“ Aktionstag, mit denen sie auf ihre Problemsiatuation aufmerksam machen, waren Thema eines Erfahrungsaustausches in Form eines #sbsmTaalks.
Für den zweiten Tag des #sbsmCamps war ein Vortrag zu Liquid Democracy in Theorie und Praxis angekündigt. Am #sbsmCamp selbst ging es laufend in den verschiedensten Aspekten auch um den Antagonismus zwischen ► Mitgliedern / Basis / Grassroots auf der einen und ► Hauptamtlichen / Führung / Organisation auf der anderen Seite. Bei dem Vortrag zu Liquid Democracy handelte es sich um den Schluss- und Höhepunkt mehrerer Sessions, die alle mit diesem Verhältnis vor allem in großen -- heißt mitgliederstarken -- Organisationen zu tun hatten. Die interne Kommunikation, Meinungsbildung und Entscheidungsfindung in komplexen, großen, mehr oder weniger demokratischen Organisationen (wie Parteien, Gewerkschaften, Genossenschaften, Kirche, großen NGO’s, …).
Hier ist die Aufzeichnung des Vortrags von Markus Stoff mit der anschließenden lebhaften Debatte. Im folgenden gibt es unten dann meine überarbeitete Mitschrift des Vortrags und der anschließenden Debatte, die in drei Abschnitte gegliedert ist.
Ein Zusammenschnitt der Buchvorstellung von «Soziale Bewegungen und Social Media» am Stand des gastgebenden BUND Verlags -- danke vielmals für die Möglichkeit! -- auf der Frankfurter Buchmesse.
Die Anspielung der “Feldzüge”, so steht in der Ankündigung, verweist sowohl auf bewusst geplante und abgewickelte Kampagnen und zum anderen auf die Ebene der Sprache; schließlich bedeutet der Begriff der Kampagne aus dem Französischen kommend ursprünglich nichts anderes als “Feldzug”. Darum sollte es also gehen, um Feldzüge der Arbeitgeberseite, die auf sprachliche Wirkung abzielen.
Ein weiterer #sbsmTaalk vom #sbsmCamp steht hier als Aufzeichnung zur Verfügung. Im Blog zum Camp haben wir ihn mit der Überschrift Wessen Gemeingüter? Unsere Gemeingüter! angekündigt, in Anlehnung an den oft gehörten und weiterhin notwendigen Ruf «Wessen Bildung? Unsere Bildung!» und ausgedehnt auf die Klarstellungen, «Wessen Gesundheitssystem? Unsere Gesundheitssystem!» und «Wessen Sozialsystem? Unsere Sozialsystem!» und …
“Postjournalismus?”, mit diesem Begriff unter Anführungszeichen und mit Fragezeichen versehen, haben wir die Debatte zu den Produktionsbedingungen im massenmedialen System angekündigt. Diesen Einleitungstext lesen, die Aufzeichnung der Debatte anschauen, unten kommentieren und diesen Eintrag mit der Aufzeichnung zur weiteren Debatte weiterleiten.